Seyran Ateş

geb. 1963 in Istanbul, lebt seit 1969 in Berlin. Sie studierte Rechtswissenschaften an der FU Berlin und arbeitet seit 1997 als selbständige Rechtsanwältin. Sie ist Mitautorin des 1983 erschienen Buches "Wo gehören wir hin? Zwei türkische Mädchen erzählen". Mit 21 Jahren wird sie Opfer eines politischen Anschlags und überlebt nur knapp. 2003 erscheint ihre zweite Autobiographie.

Ihre Interessensschwerpunkte sind Familienrecht und Strafrecht. Als Menschenrechtsaktivistin hat sie stets einen besonderen Blick für die Frauenrechte. Für Ihren Einsatz insbesondere für Migrantinnen erhält Seyran Ates 2004 den Berliner Frauenpreis. Im Sommer 2005 erhält sie den Zivilcouragepreis vom Berliner CSD e.V. 2005 wird sie vom Staatsbürgerinnenverband zur „Frau des Jahres 2005" gewählt.